Dienstag, 10. Juni 2014
4 Monate in Rom - one to go!
4 Monate lebe ich nun schon in Rom - und genau heute in einem Monat bin ich schon wieder zurück in Wien!
Ich muss zugeben ein komisches Gefühl! Einerseits freue ich mich riesig auf Wien - auf meine Familie, meine Freunde meine eigene Wohnung (oh Gott ich hätte nie gedacht dass mich der Gedanke daran Wäsche waschen zu können wenn man will, oder ein Klo ganz für sich allein zu haben soooo glücklich machen kann *gggg*)…. und doch mag ich auch nicht weg…. irgendwie habe ich mich an das hier doch schon gewöhnt… zwar ist bis heute noch immer nicht der Moment gekommen wo ich sagen kann "JAAAA ROM IST MEINE STADT" - obwohl es eine wirklich tolle und wunderschöne Stadt ist!
Dennoch ist es ja doch schon irgendwie auch mein Zuhause!
Für mich ist es irgendwie auch aufregend, weil ich aus diversen Gründen nicht mehr in das Leben zurück kehre aus dem ich damals im Februar weggeflogen bin - vieles hat sich geändert und viele Veränderungen stehen mir wohl noch bevor… und ich sehe dem neuen Lebensabschnitt mit großer Vorfreude und gleichzeitig mit vor Angst vollen Hosen entgegen ;)
Dinge sind passiert, die das Leben nicht mehr gleich lassen sein können, manche Menschen haben ihre Rolle geändert, neue sind in mein Leben getreten, dann gibt es noch die Armee an Menschen auf die Verlass ist egal ob ich in Wien, Rom oder New York bin und für die ich sehr dankbar bin….. mein Studium ist nach diesem Semester ENDLICH beendet, Job finden, in Wien bleiben oder doch wieder weg gehen? Oder was will ich eigentlich? Wer bin ich eigentlich?
Und bei aller Pasta, Vino Rosso und Aperitivo, die ich hier auch zu mir nehme, kann das Wienerin sein doch nicht ganz durch Dolce Vita ersetzt werden.
Da erwische ich mich wieder in der Villa Borghese bei strahlendem Sonnenschein, wie ich mich in meinen First-World-Problems wälze und mich freue dabei alles ein bissal oarsch zu finden…und ordentlich zu raunzen - ich muss meine Bachelorarbeit fertig machen, Lernen sollt ich ja eigentlich auch für meine Prüfung,… und eigentlich sollt ich ja auch schon einen Job suchen… aber gleichzeitig will ich doch eigentlich nur braun werden und das Leben genießen, aber dazu ist es ja sowieso schon viel zu heiß…..- nachdem niemand ausser dem benachbarten Eichhörnchen da ist, der mir zuhören würde, muss die Family per Whatsapp dran glauben…
Irgendwann formt sich in meinem Kopf die Frage ob man mich zwar aus Wien rausholen kann, aber Wien niemals ganz aus mir?!
Oder sind diese Existenzängste, Furcht vor dem Unbekannten, ein gewisses Maß an Unzufriedenheit, das Gefühl man könne einerseits die Welt erobern aber andererseits würde man wenn man noch mal die Wahl bekommen würde, einfach im Sandkasten sitzen bleiben bzw. sich Dreirad und Bauklötze kaufen um nochmal von ganz von vorne anzufangen? - sind diese Dinge wirklich typisch Wienerisch? Das niemals ganz zufrieden sein obwohl man sowieso im Paradies lebt?
Oder sind das einfach die Zwangsneurosen unserer heutigen Gesellschaft? Die Leiden der so genannten Generation Maybe? Oder einfach die Nebenwirkung all' der zahlreichen Chancen und Möglichkeiten, die man halt heute so hat?! Oder um bei der Wienerin in mir zu bleiben - ein Boscha, den wir ALLE haben weils uns einfach viel zu gut geht?
Meine Mitbewohnerin hat mich heute gefragt "Ma che cosa vuoi fare da grande?" (Und was willst du machen wenn du groß bist?) - und ich konnte nur antworten "Ma non voglio essere grande" (Ich will nicht groß sein!).
Und da meldet sich die kleine Italienerin in mir wieder zurück und lacht mich lautstark aus - dass ich mir das Leben so schwer mache "Tranquilla"(bleib ruhig), flüstert mir die kleine Giulia in mir zu - "Tutto a posto (alles in Ordnung) - la vita è bella (das Leben ist schön!) - che sarà sarà (na gut das wissen meine Leser, die ALLE eine Vorliebe für italienische Schlager haben aber *ggg*).
Und so beschließ ich das zu tun wo sich die kleine Julia und die kleine Giulia gut verstehen - ich schenk mir ein Glas Rotwein ein - beschließ, dass eh nicht alles so oarsch und schwierig ist wie ich immer glaube ist sondern das Leben molto molto bella ist - vielleicht sollt ich da einfach nur öfter auf die kleine Giulia hören und mir nicht so viel scheißen ;)
In diesem Sinne sauge ich noch einen Monat das Dolce Vita noch auf und infiziere euch dann damit! ;)
Damit wir alle gemeinsam unser Leben genießen können und Spaß haben, selbst wenn mal alles ein bissal oarsch ist ;)
Bussi & Baci
:)
Mittwoch, 14. Mai 2014
3 Monate in Rom und das Leben passiert!
Ok um dem Beginn meiner Einträge treu zu bleiben, fange ich auch diesen Eintrag wieder mit
"Mein Gott die Zeit vergeht so schnell….!" an ;) … ist ja auch so …
Inzwischen wohne ich schon seit 3 Monaten in Rom - und 2 Monate bleibe ich noch hier!
Der letzte Monat war für mich sehr intensiv, jede Menge ist in meinem Leben passiert… ich war 10 Tage in Wien, hatte Besuch aus der Heimat, hab schöne Dinge erlebt, habe wunderschöne Plätze auf dieser Erde kennen gelernt, schöne Begegnungen mit Menschen gehabt, aber es sind auch Dinge passiert, die mich sehr traurig machen und sehr nachdenklich stimmen…
Aber so hat mich dieser Monat wieder gelehrt, dass das Leben passiert… und wir uns gar nicht einbilden sollen, dass wir einen allzu großen Einfluss darauf haben.
Und vielleicht ist das einfach zu akzeptieren, der Schlüssel zum Glück?!
Das Bewusstsein, dass das Leben nun mal so ist wie es ist und alles das wir tun können ist nach bestem Wissen und Gewissen irgendwie zu versuchen durch den Irrgarten Leben durchzustrampeln - sich daran erinnern, dass man die Hauptrolle in seinem Leben spielt und sich vor niemanden rechtfertigen muss, sondern einfach sein Leben leben soll… mit der Zuversicht im Herzen, dass es immer einen Weg geben wird… Irgendwie ist mir da gerade dieses Zitat in den Kopf geschossen:
In three words I can sum up everything I've learned about life: it goes on.
Und mir ist auch bewusst geworden wie viele wertvolle Menschen ich in meinem Leben habe - eine richtige kleine Armee, die dich auch über Tausende von Kilometern unterstützen und die Liebe & Kraft schicken können :) Danke…
Soviel zu den Gedanken in meinem Kopf…
Was kann ich euch sonst berichten?
Ich habe noch diese Woche Uni und dann fangen schon bald die Prüfungen an - und ich versuche auch noch ein paar Reisen unterzubringen - Florenz steht noch ganz oben auf meiner Liste - das muss ich auf jedenfall noch schaffen - sonst mal schauen was sich noch ausgeht!!!
Glaub inzwischen bin ich schon mehr mit Rom/Italien verbandelt als mir bewusst ist - bin froh hier noch 2 Monate verbringen zu dürfen, weils jetzt wirklich mehr Spaß macht, wo man sich schon auskennt, kommunizieren kann etc.
Hmm was für spannende Erkenntnisse und Erlebnisse kann ich euch berichten?
Ach ja…
- Italiener regen sich über Pizza Hawaii auf geben aber selber auf ihre Pizzen Kartoffel-Kroketten?!?!?
- In Italien stoßt man mit Plastikbechern nicht wirklich an, sondern stoßt nur so an, dass sich nur die Hände berühren, die den Becher halten aber nicht die Becher selbst - das würde nämlich Unglück bringen oder so?!
- Richtig gute Pizza machen wirklich die Napoletaner - zum Glück gibt es aber in Rom auch einige Pizzerien wo man napoletanische Pizzen bekommen kann (unter anderen eben auch mit Kartoffel Kroketten drauf!!!)
- Ich war auf einer Ausstellung von Andy Warhol - und bin so fasziniert von seiner Kunst und seinem Wesen - das war ich eigentlich immer schon - aber durch diese Ausstellung ist mir das wieder bewusst geworden
- Meine größte Erkenntnis aus diesen Monaten ist - "Am Ende wird alles gut - und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!" - ist zwar glaub ich ein Indisches Sprichwort - lässt sich aber auch sehr gut auf den italienischen Lebensstil übertragen!
In diesem Sinne schick ich euch ein dickes Bussi aus dem sonnigen Rom
"Mein Gott die Zeit vergeht so schnell….!" an ;) … ist ja auch so …
Inzwischen wohne ich schon seit 3 Monaten in Rom - und 2 Monate bleibe ich noch hier!
Der letzte Monat war für mich sehr intensiv, jede Menge ist in meinem Leben passiert… ich war 10 Tage in Wien, hatte Besuch aus der Heimat, hab schöne Dinge erlebt, habe wunderschöne Plätze auf dieser Erde kennen gelernt, schöne Begegnungen mit Menschen gehabt, aber es sind auch Dinge passiert, die mich sehr traurig machen und sehr nachdenklich stimmen…
![]() |
| Wohl einer der schönsten Flecke der Erde - Cinqueterre |
Und vielleicht ist das einfach zu akzeptieren, der Schlüssel zum Glück?!
Das Bewusstsein, dass das Leben nun mal so ist wie es ist und alles das wir tun können ist nach bestem Wissen und Gewissen irgendwie zu versuchen durch den Irrgarten Leben durchzustrampeln - sich daran erinnern, dass man die Hauptrolle in seinem Leben spielt und sich vor niemanden rechtfertigen muss, sondern einfach sein Leben leben soll… mit der Zuversicht im Herzen, dass es immer einen Weg geben wird… Irgendwie ist mir da gerade dieses Zitat in den Kopf geschossen:
In three words I can sum up everything I've learned about life: it goes on.
Und mir ist auch bewusst geworden wie viele wertvolle Menschen ich in meinem Leben habe - eine richtige kleine Armee, die dich auch über Tausende von Kilometern unterstützen und die Liebe & Kraft schicken können :) Danke…
Soviel zu den Gedanken in meinem Kopf…
Was kann ich euch sonst berichten?
Ich habe noch diese Woche Uni und dann fangen schon bald die Prüfungen an - und ich versuche auch noch ein paar Reisen unterzubringen - Florenz steht noch ganz oben auf meiner Liste - das muss ich auf jedenfall noch schaffen - sonst mal schauen was sich noch ausgeht!!!
Glaub inzwischen bin ich schon mehr mit Rom/Italien verbandelt als mir bewusst ist - bin froh hier noch 2 Monate verbringen zu dürfen, weils jetzt wirklich mehr Spaß macht, wo man sich schon auskennt, kommunizieren kann etc.
Hmm was für spannende Erkenntnisse und Erlebnisse kann ich euch berichten?
Ach ja…
- Italiener regen sich über Pizza Hawaii auf geben aber selber auf ihre Pizzen Kartoffel-Kroketten?!?!?
- In Italien stoßt man mit Plastikbechern nicht wirklich an, sondern stoßt nur so an, dass sich nur die Hände berühren, die den Becher halten aber nicht die Becher selbst - das würde nämlich Unglück bringen oder so?!
- Richtig gute Pizza machen wirklich die Napoletaner - zum Glück gibt es aber in Rom auch einige Pizzerien wo man napoletanische Pizzen bekommen kann (unter anderen eben auch mit Kartoffel Kroketten drauf!!!)
- Ich war auf einer Ausstellung von Andy Warhol - und bin so fasziniert von seiner Kunst und seinem Wesen - das war ich eigentlich immer schon - aber durch diese Ausstellung ist mir das wieder bewusst geworden
- Meine größte Erkenntnis aus diesen Monaten ist - "Am Ende wird alles gut - und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!" - ist zwar glaub ich ein Indisches Sprichwort - lässt sich aber auch sehr gut auf den italienischen Lebensstil übertragen!
In diesem Sinne schick ich euch ein dickes Bussi aus dem sonnigen Rom
Montag, 7. April 2014
Schon fast 2 Monate :)
Ahhh die Zeit rennt… schon wieder ein Jahr älter…. inzwischen schon fast 2 Monate in Rom! Und trotzdem um nix gescheiter…. oder doch ? ;)
Also inzwischen habe ich mich echt schon gut eingelebt und besonders in der letzten Woche habe ich das Gefühl gehabt, dass es mir wirklich gut gelungen ist mich auf Rom einzulassen!
Der leicht gebräunte Teint ist offenbar auch hilfreich schon als Italienerin durchzugehen - beim Joggen in der Villa Borghese (mein Lieblingspark und überhaupt Lieblingsplatz) wurde ich an einem Tag von 3 Leuten nach dem Weg gefragt - und alle waren Italiener - und 2 konnte ich sogar den Weg sagen, dem 3ten konnte ich aber trotzdem in schönem Italienisch und einem Lächeln auf den Lippen sagen, dass es mir leid tut aber ich diese Straße leider nicht kenne ;)
Jaja das sind die kleinen Erfolge des Lebens! :)
Ich weiß nicht ob ich das schon mal geschrieben habe, aber was ich in dieser Stadt echt lerne ist echt eine gewisse Lockerheit und ein Vertrauen ins Leben… die Sicherheit, dass es immer eine Lösung geben wird… das am Ende alles gut ist… meine geliebte Mama versucht mich zwar schon seit Jahren davon zu überzeugen und bis jetzt habe ich sie mit ihrem "ALLES WIRD GUT" bloß als wandelndes Zitatebuch abgetan - aber ja es stimmt :)
Das vergangene Wochenende war besonders toll - meine Mitbewohnerin hat mich zu ihrer Familie in die Gegend von Napoli mitgenommen. Endlich habe ich diese italienische Herzlichkeit gefunden, die ich in Rom noch nicht so wirklich gefunden habe - es war toll - ich wurde so lieb aufgenommen - hab so viel zu Essen bekommen, dass ich diese Woche wohl Diät halten werde - und das obwohl ich noch im Kühlschrank ein Lunchpaket habe, weil die italienische Mamma mir natürlich auch noch was zum Essen mitgegeben hat :)
Napoli ist eine wunderschöne Stadt - ich muss dort unbedingt nochmal hin - und nachdem Napoli ja die Geburtststätte der Pizza ist musste ich natürlich auch eine der weltberühmten Pizzen essen bei Sorbillos - und sie war wirklich toll - 40 Minuten auf einen Tisch zu warten hat sich wirklich ausgezahlt - noch erstaunter war ich als die Rechnung kam 17 Euro für 3 riesige Pizzen und 3 Getränke???!? Hat der Kellner sich geirrt? In Rom zahlt man das pro Person??!
Nein der Kellner hat sich nicht geirrt - das ist Napoli :)
Achja weil ich ja immer so gerne mit Klischees und Entdeckungen versorge:
-) Italiener beginnen beim Begrüßungsbussi recht - jaaaa das hört sich jetzt nach einer Banalität an aber ist euch schon mal aufgefallen, dass wir immer Bussi links, Bussi rechts machen - jaaa die Italiener machen Bussi rechts, Bussi links - wenn man das nicht bedenkt, kann das zu gefährlichen Bussi Unfällen führen - und plötzlich schmatzt man den anderen auf den Mund statt auf die Wange - NEIN mir ist das natürlich nicht passiert - war immer noch schnell genug um das zu vermeiden ;)
Jetzt muss ich immer nachdenken wenn ich jemanden abbussel - Italiener oder nicht Italiener?! Hahaa…. Ja ich weiß… first world problems…. aber für euch ist es auch eine wichtige Information - nachdem ich hier zum Rechtsbussi-starter mutiere kann es gut sein, dass ich in Wien mit einem von euch einen Bussiunfall hab - jaaa ich weiß ihr freut euch jetzt schon drauf…. hahahaha…. ok mein Kopf ist ein bisschen verrückt… glaub das liegt daran dran, dass ich ständig 3 Sprachen spreche und deswegen die Hirnbahnen überaktiviert sind … Gestern habe ich auch meine Mitbewohnerin gefragt ob sie glaubt das mein Hund aus Wien und ihr italienischer Hund miteinander reden könnten… aber nachdem sie sehr gelacht hat und ich das ganze in perfektem Italienisch gefragt hab, ist so ein Unsinn erlaubt würde ich mal behaupten :)
-) Autos, Mopeds, Autos und noch mehr Autos und Mopeds - ja diese Stadt ist einfach voll mit Autos und Mopeds und die parken auf die kreativsten Art und Weisen - am Wochenende ausserhalb von Rom - war ich richtig überrascht wieder große Autos zu sehen - hier sind alle Autos wuzi klein und haben meistens schon einige Depscher ;) Besonders lustig find ich immer wenn die Smarts einfach um 90 grad gedreht in den Parklücken stehen - ich glaube ja genau dafür sind Smarts erfunden worden - nur würde das in Wien niemand machen - aber in Wien würden die Leute allgemein viele Dinge nicht machen, die hier Gang und Gebe sind … neben Pizza und Cafe liegt hier halt auch ein gewisser "ich scheiß ma nix" - Duft in der Luft :)
Ok wie ihr seht bin ich auch schon gut darin vieeeeeel zu plappern - stellt euch jetzt einfach vor, dass ich euch das ganze erzähle und dabei wild gestikuliere - dann habt ihr die italienische Giulia :)
Naaaa gut meine Lieben - seid schön brav - und stellt nichts schlimmes an ;) wartet damit bis ich wieder da bin, damit ich mit schlimm sein kann und mit Unsinn machen kann!
Tanti baci!!!
Montag, 10. März 2014
Ein Monat in Rom...
Wow die Zeit verfliegt, ich bin schon einen Monat hier - einerseits fühlt es sich schon ewig lang an, andererseits bin ich doch erst gefühlt gestern ins Flugzeug gestiegen….
Sooo nach einem Monat hier, fühle ich mich schon einigermaßen aklimatisiert…
Komm mir nicht mehr wie auf Urlaub vor - sondern es fühlt sich schon ein klein bisschen wie zuhause an….
Ja langsam klappts mit dem italienisch reden ganz gut - hab jetzt schon mehr Zeit mit meinen Mitbewohnerinnen verbracht und schaffs schon soweit mich zu verständigen ;)
Ich versteh das komplizierte Bus-System nun ein wenig - weiß welche Busse ich nehmen kann um nachhause zu kommen oder irgendwo hinzukommen.
Inzwischen versteh ich schon was wo ist - habe inzwischen schon ein paar Lieblingslokale und Lieblingsshops… :)
Ich lauf nicht mehr wie ein aufgescheuchtes Hendl mit Googlemaps am Handy herum und verzweifle nicht wenn das GPS Signal gerade nicht geht :)
So nach diesem ersten Monat möchte ich ein kleines Fazit ziehen - was ich bis jetzt so gelernt habe und beobachtet habe - welche Klischees meiner Meinung nach stimmen und welche neuen Eigenheiten ich entdeckt habe…
-) VEDIAMO (= das wienerische Schau ma mal) - ich hab das Gefühl ich bin in diesem einen Monat hier schon viel geduldiger geworden - und alle die mich kennen wissen dass ich ansich ein furchtbar ungeduldiger Mensch bin - aber wenn man sich hier nicht ein bisschen anpasst wird man verrückt oder steht ständig knapp vor dem Herzinfarkt… Dinge laufen hier einfach ein bisschen anders… und meistens langsamer…. ich finde diese Kombination aus einerseits schnellen unübersichtlichem Chaos und doch einer gewissen Ruhe voll lustig…. Busse kommen dann wenn sie gerade wollen…. oder auch gar nicht…. aber irgendwie lernt man damit umzugehen - irgendwie habe ich in diesem Monat gelernt, dass es immer irgendeine Lösung gibt - höchstwahrscheinlich weiß man heute noch nicht was morgen die Lösung ist - aber es gibt eine - und am Ende wird alles gut gehen….
Egal ob du um 4 in der Nacht vor irgendeiner Disko in der Pampa von Padua im Regen stehst und dein betrunkener Erasmus Betreuer erklärt, dass jetzt eventuell unter Umständen irgendwann mal ein Bus kommt der euch alle ins Hotel bringt……. wenn du dich um bürokratischen Kram kümmern musst….. plötzlich 7 Leute in deiner Wohnung wohnen die vl 50quadratmeter hat - wenn überhaupt (weil isseeee Familie zu Besuch - Familie musseeee man helfen - oooder Verlobte musse machen Bussi bussi mit Mitbewohnerin) ….. ich bin echt stolz auf mich, dass es mir gelingt dass alles nicht so ernst zu nehmen - ja meistens lach ich drüber und vertrau drauf dass alles gut ist/wird :) In einem Reiseführer hab ich gelesen - machen sie es wie die Römer - und regen sie sich über alles gar nicht mehr auf ;)
-) DIE FUCHTELN DIE GANZE ZEIT UMANAND & SAN LAUT - ja das sind eindeutig 2 Klischees die ich über Italiener bestätigen kann… Ich habe noch nie in meinem Leben so ein gestikulierendes Volk gesehen - und das lustige ist, dass die Gesten haben die sonst glaub ich niemand auf der Welt verwendet… hier mal ein kleiner Einblick… mit schönen D&G Models macht das ganze natürlich doppelt so viel Spaß :)
Meine Lieblingsgeste ist da gar nicht dabei - ich hab sie jetzt auch nicht im Internet gefunden - aber sie sieht ungefähr so aus - man nehme die typische Merkel-Pose
Und dann bewegt man die Hand auf und ab - hahaaaaaa - und das bedeutet dann so quasi :
"MA CHE COSA DICI?????" - "Was zum Teufel sagst du da?"
Absolut kein Klischee man sieht diese typischen Gesten überall - auf der Straße - auf der Uni - in der Bar - in meiner Wohnung - ÜBERALLLLLL :) Und langsam gewöhn ich sie mir auch schon an - also werdet ihr viel zu lachen haben wenn ich wieder zurück komme und nur noch rum fuchtel…. ;)
Und ja Klischee - Italiener sind laut - muss ich auch zustimmen - ruhig wird es in Rom nur selten - überall hört man jemanden schnattern … einer von meinen Erasmuskollegen hat das ganz schön formuliert… so quasi… sie reden immer aber nichts passiert ;)
-) WÜRSTEL AUF DIE PIZZA? PIZZA MIT DER SCHERE SCHNEIDEN??!??!
Ok - jetzt was neues was ich entdeckt haben - hätt ich das an irgendeinem anderen Platz auf der Welt gesehen, hätt ich wohl die Leute die das machen als ignorante Kulturverbrecher bezeichnet…. aber offenbar macht man das…. Italiener geben Würstel auf ihre Pizza…. meine Mitbewohner haben sogar Ketchup und Majo noch drauf gegeben… aber ich glaub das ist eine komische Eigenheit von denen und ansich nicht in Italien üblich…. finds nur sehr lustig … in meiner ersten Woche habe ich mich nie getraut etwas Italienisches zu kochen, weil ich immer Angst hatte, dass meine Mitbewohnerinnen schockiert sein würden und tot umfallen würden, dass man nicht nach den heiligen Regeln der italienischen Kochkunst kocht…. als ich dann gesehen habe, dass die ihre Pizza mit der Schere zerschneiden und Würstel drauf tun, war ich wieder etwas entspannter…. wird mir wohl doch niemand den Pasta-Exorzismus austreiben müssen….
-) ETWAS KÖNNEN SIE WIRKLICH - CAFFÈ MACHEN - ja ich bin in eine Stadt mit Kaffeekultur machen - und die Kaffeekultur red ich Wien auch gar nicht ab - die Atmosphäre & Gemütlichkeit eines Wiener Kaffeehauses habe ich bis jetzt noch nirgends anderswo auf der Welt gefunden - aber ganz ehrlich …. besser schmecken tut der Cafe trotzdem hier :)
Der Espresso ist einfach göttlich - pures schwarzes Gold - um grad mal 90 cent - A WOHNSINN :)
-) HABEN SIE ANGST VOR FREMDEN? - Manchmal hab ich das Gefühl das Italiener ein bisschen Angst vor Fremden haben - die warme Offenheit die ich sonst immer in Italienurlauben gespürt habe, kommt mir hier manchmal eher wie ein "Ich versteh dich nicht - ich mag dich nicht" vor ….
Aber vl. ist das nur meine subjektive Meinung und ich komm selber so arrogant und unsympathisch rüber, dass die manchmal so sind. Habe gemerkt dass wenn man italienisch spricht - bzw. als einziger in einer Truppe wo alle englisch sprechen - auf italienisch bestellt - man schon freundlicher angeschaut wird. Bzw. wenn ich mit meinen italienischen Mitbewohnerinnen unterwegs bin, hatte ich auch das Gefühl dass alle freundlicher sind. Also keine Ahnung ob das wirklich so ist oder ich das jetzt hier ganz frech unterstelle - vielleicht hats auch mit dem oft grottenschlechten Englisch der Italiener zu tun… Ich weiß es nicht :)
-) SIE HABEN AHNUNG VON MODE - ja das Klischee kann ich auch bestätigen - man sieht durchschnittlich mehr richtig gut angezogene Leute als bei uns - egal welches Alter, ob dick oder dünn - man hat das Gefühl die Leute haben hier mehr Ahnung wie man sich anzieht - bzw. beschäftigten sich einfach mehr damit.
So richtig furchtbar angezogene Menschen sieht man wenig - und wenn sind es meistens Touristen.
Besonders die Frauen sehen hier einfach oft wie richtige Ladies aus - wenn sie mit ihren hohen Schuhen durch die Altstadt stolzieren.
Soooo jetzt aber genug von Klischees und Entdeckungen - ich werd mich wieder ins Römer Leben stürzen um euch bald noch mehr berichten zu können!
Bis dahin einen wunderschönen Start in die neue Woche euch allen :)
Love,
jb
Sooo nach einem Monat hier, fühle ich mich schon einigermaßen aklimatisiert…
Komm mir nicht mehr wie auf Urlaub vor - sondern es fühlt sich schon ein klein bisschen wie zuhause an….
Ja langsam klappts mit dem italienisch reden ganz gut - hab jetzt schon mehr Zeit mit meinen Mitbewohnerinnen verbracht und schaffs schon soweit mich zu verständigen ;)
Ich versteh das komplizierte Bus-System nun ein wenig - weiß welche Busse ich nehmen kann um nachhause zu kommen oder irgendwo hinzukommen.
Inzwischen versteh ich schon was wo ist - habe inzwischen schon ein paar Lieblingslokale und Lieblingsshops… :)
Ich lauf nicht mehr wie ein aufgescheuchtes Hendl mit Googlemaps am Handy herum und verzweifle nicht wenn das GPS Signal gerade nicht geht :)
So nach diesem ersten Monat möchte ich ein kleines Fazit ziehen - was ich bis jetzt so gelernt habe und beobachtet habe - welche Klischees meiner Meinung nach stimmen und welche neuen Eigenheiten ich entdeckt habe…
-) VEDIAMO (= das wienerische Schau ma mal) - ich hab das Gefühl ich bin in diesem einen Monat hier schon viel geduldiger geworden - und alle die mich kennen wissen dass ich ansich ein furchtbar ungeduldiger Mensch bin - aber wenn man sich hier nicht ein bisschen anpasst wird man verrückt oder steht ständig knapp vor dem Herzinfarkt… Dinge laufen hier einfach ein bisschen anders… und meistens langsamer…. ich finde diese Kombination aus einerseits schnellen unübersichtlichem Chaos und doch einer gewissen Ruhe voll lustig…. Busse kommen dann wenn sie gerade wollen…. oder auch gar nicht…. aber irgendwie lernt man damit umzugehen - irgendwie habe ich in diesem Monat gelernt, dass es immer irgendeine Lösung gibt - höchstwahrscheinlich weiß man heute noch nicht was morgen die Lösung ist - aber es gibt eine - und am Ende wird alles gut gehen….
Egal ob du um 4 in der Nacht vor irgendeiner Disko in der Pampa von Padua im Regen stehst und dein betrunkener Erasmus Betreuer erklärt, dass jetzt eventuell unter Umständen irgendwann mal ein Bus kommt der euch alle ins Hotel bringt……. wenn du dich um bürokratischen Kram kümmern musst….. plötzlich 7 Leute in deiner Wohnung wohnen die vl 50quadratmeter hat - wenn überhaupt (weil isseeee Familie zu Besuch - Familie musseeee man helfen - oooder Verlobte musse machen Bussi bussi mit Mitbewohnerin) ….. ich bin echt stolz auf mich, dass es mir gelingt dass alles nicht so ernst zu nehmen - ja meistens lach ich drüber und vertrau drauf dass alles gut ist/wird :) In einem Reiseführer hab ich gelesen - machen sie es wie die Römer - und regen sie sich über alles gar nicht mehr auf ;)
-) DIE FUCHTELN DIE GANZE ZEIT UMANAND & SAN LAUT - ja das sind eindeutig 2 Klischees die ich über Italiener bestätigen kann… Ich habe noch nie in meinem Leben so ein gestikulierendes Volk gesehen - und das lustige ist, dass die Gesten haben die sonst glaub ich niemand auf der Welt verwendet… hier mal ein kleiner Einblick… mit schönen D&G Models macht das ganze natürlich doppelt so viel Spaß :)
Und dann bewegt man die Hand auf und ab - hahaaaaaa - und das bedeutet dann so quasi :
"MA CHE COSA DICI?????" - "Was zum Teufel sagst du da?"
Absolut kein Klischee man sieht diese typischen Gesten überall - auf der Straße - auf der Uni - in der Bar - in meiner Wohnung - ÜBERALLLLLL :) Und langsam gewöhn ich sie mir auch schon an - also werdet ihr viel zu lachen haben wenn ich wieder zurück komme und nur noch rum fuchtel…. ;)
Und ja Klischee - Italiener sind laut - muss ich auch zustimmen - ruhig wird es in Rom nur selten - überall hört man jemanden schnattern … einer von meinen Erasmuskollegen hat das ganz schön formuliert… so quasi… sie reden immer aber nichts passiert ;)
-) WÜRSTEL AUF DIE PIZZA? PIZZA MIT DER SCHERE SCHNEIDEN??!??!
Ok - jetzt was neues was ich entdeckt haben - hätt ich das an irgendeinem anderen Platz auf der Welt gesehen, hätt ich wohl die Leute die das machen als ignorante Kulturverbrecher bezeichnet…. aber offenbar macht man das…. Italiener geben Würstel auf ihre Pizza…. meine Mitbewohner haben sogar Ketchup und Majo noch drauf gegeben… aber ich glaub das ist eine komische Eigenheit von denen und ansich nicht in Italien üblich…. finds nur sehr lustig … in meiner ersten Woche habe ich mich nie getraut etwas Italienisches zu kochen, weil ich immer Angst hatte, dass meine Mitbewohnerinnen schockiert sein würden und tot umfallen würden, dass man nicht nach den heiligen Regeln der italienischen Kochkunst kocht…. als ich dann gesehen habe, dass die ihre Pizza mit der Schere zerschneiden und Würstel drauf tun, war ich wieder etwas entspannter…. wird mir wohl doch niemand den Pasta-Exorzismus austreiben müssen….
-) ETWAS KÖNNEN SIE WIRKLICH - CAFFÈ MACHEN - ja ich bin in eine Stadt mit Kaffeekultur machen - und die Kaffeekultur red ich Wien auch gar nicht ab - die Atmosphäre & Gemütlichkeit eines Wiener Kaffeehauses habe ich bis jetzt noch nirgends anderswo auf der Welt gefunden - aber ganz ehrlich …. besser schmecken tut der Cafe trotzdem hier :)
Der Espresso ist einfach göttlich - pures schwarzes Gold - um grad mal 90 cent - A WOHNSINN :)
-) HABEN SIE ANGST VOR FREMDEN? - Manchmal hab ich das Gefühl das Italiener ein bisschen Angst vor Fremden haben - die warme Offenheit die ich sonst immer in Italienurlauben gespürt habe, kommt mir hier manchmal eher wie ein "Ich versteh dich nicht - ich mag dich nicht" vor ….
Aber vl. ist das nur meine subjektive Meinung und ich komm selber so arrogant und unsympathisch rüber, dass die manchmal so sind. Habe gemerkt dass wenn man italienisch spricht - bzw. als einziger in einer Truppe wo alle englisch sprechen - auf italienisch bestellt - man schon freundlicher angeschaut wird. Bzw. wenn ich mit meinen italienischen Mitbewohnerinnen unterwegs bin, hatte ich auch das Gefühl dass alle freundlicher sind. Also keine Ahnung ob das wirklich so ist oder ich das jetzt hier ganz frech unterstelle - vielleicht hats auch mit dem oft grottenschlechten Englisch der Italiener zu tun… Ich weiß es nicht :)
-) SIE HABEN AHNUNG VON MODE - ja das Klischee kann ich auch bestätigen - man sieht durchschnittlich mehr richtig gut angezogene Leute als bei uns - egal welches Alter, ob dick oder dünn - man hat das Gefühl die Leute haben hier mehr Ahnung wie man sich anzieht - bzw. beschäftigten sich einfach mehr damit.
So richtig furchtbar angezogene Menschen sieht man wenig - und wenn sind es meistens Touristen.
Besonders die Frauen sehen hier einfach oft wie richtige Ladies aus - wenn sie mit ihren hohen Schuhen durch die Altstadt stolzieren.
Soooo jetzt aber genug von Klischees und Entdeckungen - ich werd mich wieder ins Römer Leben stürzen um euch bald noch mehr berichten zu können!
Bis dahin einen wunderschönen Start in die neue Woche euch allen :)
Love,
jb
Donnerstag, 27. Februar 2014
Du wolltest das Fahrrad - jetzt musst du treten!
Hallo meine Lieben!
Soooo hier mal wieder ein Lebenszeichen von mir!
Den Satz "Du wolltest das Fahrrad - jetzt musst du treten!" - hat mir meine Mama vor einigen Tagen geschrieben, als sie ihn in einem Buch gelesen haben. Und ich muss sagen er beschreibt meine ersten Wochen hier ganz gut.
Um ehrlich zu sein war ich echt überrascht, dass es mir ziemlich schwer gefallen ist mich hier einzuleben. Fremde Sprache, neue Leute, neue Mitbewohner, neues Umfeld, Internet hat nicht funktioniert, dann hat das Handyinternet nicht funktioniert… jaaaa so ist das mit den ersten Welt Problemen ;) Aber jetzt hat die Uni angefangen und von Tag zu Tag fühl ich mich hier wohler.
Die Italiener check ich zwar noch immer nicht so ganz - haha - also nicht nur sprachlich - aber irgendwie passt das was ich hier erlebe noch nicht so ganz mit meinem Klischee Bild der wunderbar, lustigen, charmanten Italiener zusammen - irgendwie verstecken die sich noch (der Liebste in der Heimat ist wohl sehr froh darüber - haha).
Jetzt bin ich schon 3 Wochen hier - einerseits hab ich das Gefühl die Zeit rennt - andererseits hab ich das Gefühl ich bin schon ewig hier. Die erste Zeit war vor allem mit Erasmus Events von der Uni gefüllt - die sind da wirklich auf Zack - Aperetivo hier, City Tour da, Ausflug hier, Party da…
Das Wochenende haben wir auch einen Veneto Trip gemacht - Padua, Venedig und Verona.
War echt alles toll - aber jetzt bin ich auch froh, einfach mal hier das "normale" Leben anzufangen.
Zur Uni zu gehen, Cafe trinken, die Stadt erkunden…. das dolce vita genießen :)
Was ich bis jetzt hier wirklich gelernt habe ist ein gewisses "Wird schon alles gut gehen - irgendeinen Weg gibts immer"- Gefühl.
Mein Internet zuhause geht auch wieder (also bin ich auch wieder für Skype Dates bereit) - die Uni gefällt mir gut - mit meinen Mitbewohnerinnen klappt es auch ganz gut, auch wenn ich sie nicht immer versteh - und manchmal glaube sie streiten, dabei reden Italiener offenbar so miteinander ;)
In diesem Sinne schick ich euch ein Bussi aus dem wunderschönen Rom :)
Soooo hier mal wieder ein Lebenszeichen von mir!
Den Satz "Du wolltest das Fahrrad - jetzt musst du treten!" - hat mir meine Mama vor einigen Tagen geschrieben, als sie ihn in einem Buch gelesen haben. Und ich muss sagen er beschreibt meine ersten Wochen hier ganz gut.
Um ehrlich zu sein war ich echt überrascht, dass es mir ziemlich schwer gefallen ist mich hier einzuleben. Fremde Sprache, neue Leute, neue Mitbewohner, neues Umfeld, Internet hat nicht funktioniert, dann hat das Handyinternet nicht funktioniert… jaaaa so ist das mit den ersten Welt Problemen ;) Aber jetzt hat die Uni angefangen und von Tag zu Tag fühl ich mich hier wohler.
Die Italiener check ich zwar noch immer nicht so ganz - haha - also nicht nur sprachlich - aber irgendwie passt das was ich hier erlebe noch nicht so ganz mit meinem Klischee Bild der wunderbar, lustigen, charmanten Italiener zusammen - irgendwie verstecken die sich noch (der Liebste in der Heimat ist wohl sehr froh darüber - haha).
Jetzt bin ich schon 3 Wochen hier - einerseits hab ich das Gefühl die Zeit rennt - andererseits hab ich das Gefühl ich bin schon ewig hier. Die erste Zeit war vor allem mit Erasmus Events von der Uni gefüllt - die sind da wirklich auf Zack - Aperetivo hier, City Tour da, Ausflug hier, Party da…
Das Wochenende haben wir auch einen Veneto Trip gemacht - Padua, Venedig und Verona.
War echt alles toll - aber jetzt bin ich auch froh, einfach mal hier das "normale" Leben anzufangen.
Zur Uni zu gehen, Cafe trinken, die Stadt erkunden…. das dolce vita genießen :)
Was ich bis jetzt hier wirklich gelernt habe ist ein gewisses "Wird schon alles gut gehen - irgendeinen Weg gibts immer"- Gefühl.
Mein Internet zuhause geht auch wieder (also bin ich auch wieder für Skype Dates bereit) - die Uni gefällt mir gut - mit meinen Mitbewohnerinnen klappt es auch ganz gut, auch wenn ich sie nicht immer versteh - und manchmal glaube sie streiten, dabei reden Italiener offenbar so miteinander ;)
In diesem Sinne schick ich euch ein Bussi aus dem wunderschönen Rom :)
Freitag, 14. Februar 2014
Ciao Roma!
Sooo meine Lieben – endlich finde ich mal Zeit euch zu
Schreiben.
Ist alles noch aufregend und neu hier, aber langsam lebe ich
mich ein!
In den ersten Tagen habe ich mich ein wenig verloren
gefühlt. Aber was ich an Rom jetzt schon mag, dass es eine Stadt ist, die dich
einfach immer wieder aufs Neue überrascht!
Das war irgendwie schon auf der Fahrt vom Flughafen so – in
meinem Kopf waren tausend Gedanken und Sorgen ob denn alles klappen würde, mit
der Wohnung, meiner Vermieterin, meinen Mitbewohnerinnen, mit der Uni und würde
ich denn überhaupt jemanden verstehen?! Und dann entdeckst du plötzlich
irgendetwas – eine Kirche, ein Denkmal, ein Gebäude, Reste einer Mauer...
irgendwas was da schon seit Tausenden Jahren steht und sich trotzdem nicht
umhauen lässt.... also warum soll ich mich dann umhauen lassen?! ;)
Und so geht’s mir auch wenn ich durch die Stadt spaziere –
sind die Gedanken noch bei irgendwelchen Steuercodes, die man beantragen muss,
bei den Liebsten zuhause, etc. taucht da wie aus dem Nichts irgendwas
Wundervolles auf, das einen einfach erstaunen lässt. Ja und irgendwie herrscht
hier doch das Gefühl, dass irgendwie schon alles gut gehen wird (und bis jetzt
war das auch so – dass trotz alle Zweifel und Ängste doch alles erstaunlich gut
geklappt hat!). Gestern war ich dann zum ersten Mal auf der Uni – boaaaah – die
finde ich richtig toll – da wird den reichen Politkersöhnen und Töchtern schon
was geboten. Das Highlight ist natürlich die Mensa wo man sich den Bauch um nur
3,20 richtig voll schlagen kann (mit Vorspeise, Hauptspeise, Beilage, Obst,
Getränk) und auch die Bar wo man seinen unvorstellbar guten Espresso um 70 Cent
in der Sonne genießen kann.
Und irgendwie wars dann doch ganz gut mit Erasmus Studenten
in Kontakt zu kommen – weil wir ja irgendwie doch alle im gleichen Boot sitzen.
Also langsam beginne ich mich hier einzuleben – durch meine
3 italienischen Mitbewohnerinnen bin ich auch gezwungen italienisch zu reden –
da bin ich zwar wie immer furchtbar ungeduldig, wenn nicht gleich alles klappt
und ich nicht alles gleich verstehe, aber denke da muss ich wohl ein bisschen
geduldiger sein.
Oder wie meine Mitbewohnerinnen immer sagen: „Piano, Piano!“
(=Langsam, langsam)
Ich schick euch ein dickes Bussi aus der ewigen Stadt!!!
Sonntag, 29. Dezember 2013
A Wohnsinn scho wieder ist ein Jahr fast vorbei...
A Wohnsinn wie die Zeit vergeht ;)
Wieder geht ein Jahr dem Ende zu - und da muss ich natürlich einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr schreiben!
Wieder geht ein Jahr dem Ende zu - und da muss ich natürlich einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr schreiben!
So hier die Kurzversion für alle Lesefaulen: 2013 war für mich super und ich freu mich schon auf 2014 :)
Seit 5 Jahren hab ich so eine Tradition, dass ich mir selber jedes Jahr zu Jahresende einen Brief schreibe. Und wenn ich diesen Brief schreibe, lese ich mir auch die der vergangenen Jahre durch. Heute habe ich beim Durchlesen wirklich schmunzeln müssen - denn auch wenn ich natürlich jedes Jahr etwas anderes erlebt hab, sich die Besetzung für gewisse Rollen in meinem Leben geändert hat, so ist doch in jedem Brief das gleiche Fazit gezogen werden. Nämlich, dass man gar nicht so viele Pläne machen soll, denn das Leben macht ja sowieso was es will und das ist auch gut so! Also den Moment genießen und sich nicht das Köpfchen zu viel zerbrechen, dann wird alles gut laufen!
Ja und auch dieses Jahr kann ich dieses Fazit ziehen. Mein Jahr hat absolut nicht so begonnen wie geplant - ja es hat sogar richtig blöd begonnen - aber soll ich euch was sagen?
Jetzt am Ende des Jahres macht alles perfekt Sinn! Alles war genau richtig so wies war! Und irgendwie habe ich dadurch wieder so ein Vertrauen entwickelt, dass schon alles gut ist wies ist!
Leute, die gegangen sind, haben Platz für Neue gemacht - dort wo sich Türen geschlossen haben, haben sich andere geöffnet...
Es gab wirklich viele tolle Momente mit vielen tollen Leuten in diesem Jahr... und ich wüsste gar nicht wo ich anfangen soll, sie alle aufzuzählen ... auf jedenfall bin ich jedem Einzelnen dankbar, der mit mir in diesem Jahr lustige, tolle, berührende, spannende Stunden, Minuten, Sekunden verbracht hat!
Und wenn ein tolles Jahr zu Ende geht, ist man schon neugierig was das nächste so bringen wird.
Ich freu mich 2014 - es geht wieder mal für einige Monate ins Ausland - diesmal ist bella Roma dran - ich werde mein Studium (endlich) abschließen - ich freu mich auf viele lustige und tolle Erlebnisse mit den Menschen, die einen Platz in meinem Herzerl haben - ja und wenn dann noch Zeit ist, werde ich natürlich die Weltherrschaft an mich reißen ;)
Soviel zu meinen Vorsätzen - ach ja ich werde auch noch "Beim Aufstehen populäre Liebe klauen" - hier könnt ihr auch euren Vorsatz fürs neue Jahr abholen : Vorsatzomat
In diesem Sinne - auf ein tolles Jahr 2014 :)
Love,
jb
Labels:
lifestyle
Abonnieren
Posts (Atom)













