Dienstag, 3. Juli 2012

There's no place like home?!??!?!??!?!!??!?

Hallo meine Lieben!
Ooops.... schon eine Monat lang nichts hier geschrieben ....
I'm sorry - aber ist wohl ein weiterer Beweis, dass es in New York aufregendere Dinge zu tun gibt,
als vorm Computer zu sitzen.

Ja was kann ich euch berichten?
Mir gefällt New York von Tag zu Tag von Woche zu Woche besser und besser....
Und in einem Monat soll ich schon wieder nach Hause?
Das kann ich mir gerade wirklich nicht vorstellen!!!

In den letzten Wochen hatte ich noch Besuche aus der Heimat und diese Woche fliegen die Meisten meiner Freunde, die ich hier gefunden habe wieder zurück in die Heimat.
Diese 2 Tatsachen haben dazu geführt, dass ich darüber nachgedacht habe, was "ZUHAUSE" für eine Bedeutung für mich hat... bzw. was das HIER alles für eine Bedeutung bekommen hat.

Wenn mich noch vor einem Monat jemand gefragt hätte, ob ich mir vorstellen könnte hier zu leben - hätte ich bestimmt geantwortet : "New York ist eine unglaubliche Stadt, aber länger wohnen könnte ich hier nicht!" - aber irgendwie hat sich das gerade in den letzten Wochen ziemlich geändert.....
Gerade als ich so nette Plätze wie Williamsburg oder Greenwich kennengelernt habe....

Also hab ich mal ein bisschen in meinem Kopf ein Fazit gezogen, was mir hier gefällt, was ich vermissen werde, was ich nicht vermissen werde, was ich an zuhause vermisse...

Ich werde dieses bunte Nebeneinander vermissen - das hier jeder sein kann wie er will - egal ob weiß, schwarz, egal ob dick oder dünn - es interessiert einfach niemanden - es gibt einfach so eine Vielfalt an unterschiedlichen Menschen - keinen Einheitsbrei - kein "Schau wie die angezogen ist....!"
Irgendwie bringt einen das dazu mehr man selbst zu sein - weil man sein kann wer man will - und es niemanden so richtig interessiert.

Ich werde dieses "Everything is possible" Gefühl vermissen - zuhause habe ich auch von mir selber das Gefühl, dass ich mich viel zu viel beschwere obwohl es mir unglaublich gut geht und ich ein wahnsinnig tolles Leben habe. Hier wird einfach nicht gesudert - das fängt schon an, wenn du in ein Geschäft gehst und dich jemand fragt :"Hey how are you" - hier antworte ich "Great, how are you" - klar ist das oberflächliches Blabla - aber wenn ich 10mal am Tag sage, dass es mir "great" geht - geht es mir schon besser als wenn ich mit "Najoooooo.... geht eh.... des wetter hoit... und des Geld...wissens eh... die inflation ist ein Hund....." anfange...
Das "Hey Honey - oder Hey Sweety" wird mir auch fehlen - klar ist das auch oberflächlich - aber trotzdem fühle ich mich besser und der Verkäuferin tuts auch nicht weh mich zum Lächeln zu bringen - ganz im Gegenteil ... ich glaub ich werde das mal in Österreich probieren - wäre bestimmt lustig, den Gesichtsausdruck der brummenden Billa-Kassiererin zu sehen wenn man "Na Schätzchen wie gehts dir  heute?" fragt ... :)
Man kriegt hier das Gefühl, dass es nichts gibt, das man hier nicht bekommen kann - es gibt einfach eine unglaubliche Auswahl an Events, Geschäften, Konzerten,.... ja eigentlich einfach alles.

Ja ich weiß das hört sich jetzt nach einem großen Loblied an New York an - aber ich finds hier halt einfach toll - natürlich ist nicht alles toll - aber vieles - aber Wien ist natürlich auch toll - anders - aber auch sehr toll....

Nicht vermissen werde ich an New York dass man sich für fast alles anstellen muss - die Menschenmassen, die irgendwo in Schlangen rumstehen und auf irgendwas warten - was auch immer es ist!

Autohup-Geräusche und Sirenen werd ich auch nicht vermissen ;)

Auch die Bierpreise werden mir nicht fehlen.

Auf das Essen & Bier in Österreich freue ich mich schon (natürlich auch auf meine Freunde und meine Familie *gggggggggg*).
Auch darauf, dass man in einem Lokal stundenlang rumsitzen kann und nicht sobald man nichts mehr bestellt, die Rechnung hingeklatscht bekommt.


Aber bis ich wieder gutes Österreichisches Essen & Bier (und meine Freunde und Familie *gggg*) - habe genieße ich noch meinen letzten Monat in der Stadt, die niemals schläft! :)

Hier wieder ein paar Eindrücke:









Love,
Jb

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