Freitag, 21. September 2012

Vienna, tell me - what's special about you?!

Jaaa... ich gebs ganz offen zu... auch nachdem ich wieder fast 2 Monate zurück in der Heimat bin, wehre ich mich noch immer irgendwie dagegen da zu sein.
Aber ich arbeite dran!
Aber natürlich fällt es schwer sich mit Wien anzufreunden, wenn man entweder krank oder mit Skripten zugepackt daheim am Sofa sitzt.
So das Krank-Sein ist mehr oder weniger überstanden - und die Skripten können auch ausserhalb der Wohnung gelernt werden.
Ich mag wirklich, dass Wien wieder mein Freund wird - auch wenn sein wirklich unglaublich attraktiver, großer, aufregender Kollege New York - ihm ein wenig die Show gestohlen hat...
Aber Wien - ich mag dich doch - also lass uns wieder Freunde werden, okay?
Hab auch schon einen ersten Vorschlag wie wir das hinbekommen!
Ich hab nämlich so nachgedacht, was ich an New York nicht so toll gefunden habe.
Ich habe es immer furchtbar gefunden, dass man in Lokalen irgendwie "abgefertigt" wird - wenn man die Frage nach dem Dessert verneint - sofort die Rechnung hingeknallt bekommt - Lokale wo man stundenlang herumsitzen kann, habe ich da sehr selten gefunden.
Tjaaaa.... und da kam mir das Schlagwort Wiener Kaffeehäuser in den Sinn...
und um ganz ehrlich zu sein, habe ich auch wenn ich seit meiner Geburt in Wien lebe davon nicht viel Ahnung.
Genau das soll sich jetzt ändern - in nächster Zeit möchte ich Kaffeehäuser in Wien "testen" und euch hier darüber erzählen.

Gesagt getan - also habe ich heute früh meine Skripten zusammengepackt und habe den Vormittag im Café Prückel verbracht:


Das Café Prückel war ein guter Start in meine Kaffeehaus-Test-Serie ;)
Ein klassisches Wiener Ringstraßen-Café, die Kellner hauen einen, wie es sich für richtige Wiener Kaffeehaus gehört, jetzt mit ihrer Freundlichkeit nicht vom Tisch,  bunt gemischtes Publikum - von Geschäftsmännern in dunklen Anzügen, alten Omis, Studenten bis hin zum typischen Tourist, der mal in ein Wiener Kaffeehaus gehen möchte.

Das Frühstück war sehr gut  - und besonders schön war es, dass es niemanden interessiert hat, dass ich 3 Stunden in diesem Café mit Lernen, Frühstücken, Teetrinken und Leute beobachten verbracht habe.
Also das Prückel kommt meinen Vorstellungen, wie ich mir ein Wiener Kaffeehaus vorstelle, schon sehr nahe.

Preise: Melange 3,50 , Wiener Frühstück 6,60
Service: Man muss schon schon auf sich aufmerksam machen, wenn man bedient werden will, aber mir war das sehr angenehm
Angebot: Alles was da Herz begehrt - jede Menge Kaffeevariationen, Tees, gute Frühstückskarte, kleine Speisen, Hauptspeisen, Mehlspeisen... u.v.m.
Zum Verweilen? - Perfekt zum länger verweilen - 3 Stunden waren kein Problem - und gab auch genug andere Besucher die so lange bzw. länger dort waren
Atmosphäre: Eigenes Flair, nicht besonders lieblich - aber halt ein typisches Kaffeehaus
Und wenn man mal für kleine Kaffeehausbesucher muss? - Der türkise Abgang quasi mitten in der Küche - hat schon was - sauber, zweckgemäß - Als Bewertung gibts 4 von 5 Klobürsten ;)


Café Prückel
Stubenring 24 (Luegerplatz)
A-1010 Wien
http://www.prueckel.at/



Love,
jb

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